Hereingeschnüffelt…

… in Schröders Hundeleben. Schröder, das bin ich. Und vom Hundeleben handeln meine Cartoonzeichnungen mit Hunden. Damit wäre das Wichtigste schon mal geklärt!

Fast so lange ich denken kann, zeichne ich Cartoons. Unverzichtbar sind dabei die großen und kleinen Missgeschicke, die das Leben bereithält und die es oft genug zum Hundeleben machen. Und eines Tages zog meine erste Labradorhündin ins Haus und mit ihr eine unerschöpfliche Quelle der Komik, die im Zusammenleben von Mensch und Hund zwangsläufig ist. So schlich sich immer häufiger ein Hund ins Bild.

Beispiele sind auf der Seite Zeichnungen zu sehen. Im Jahr 2001 kam ich auf die Idee, ein paar lustige Hundeschilder bei einer Druckerei in Auftrag zu geben. Daraus wurde eine ca. 10-jährige Zusammenarbeit mit Alsa Hundewelt, die auch T-Shirts, Kaffeebecher, eine Reihe von kleinen Büchlein und mehr hervorbrachte. Aktuell gibt es eine große Zahl von Hundeschildern mit meinen Zeichnungen auf Schilderhund.de.

Wie kommt man überhaupt zum Cartoonzeichnen?
Gezeichnet habe ich immer schon, aber schuld an den Nasenmännchen ist ein Schulfreund. Der konnte es immer besser als ich. Das befeuert den Ehrgeiz.

Warum von Hand gezeichnet?
Ich bilde mir ein, dass es „echter“ ist. Aber die ehrliche Antwort ist wahrscheinlich: Ich habe es immer so gemacht und kann mich nicht mehr umgewöhnen.

Warum sprechen die Hunde nicht wie bei anderen Cartoonzeichnern?
Wenn ich es recht überlege, habe ich tatsächlich noch nie einen Hund sprechen hören. Nein, im Ernst, andere Zeichner entwickeln einen großartigen Witz mit Tieren, die sprechen, lachen und gestikulieren, aufrecht gehen und Kleidung tragen. Aber wenn ich das mal versucht habe, hat es mir nicht gefallen. Ich finde diejenige Komik am reizvollsten, die im echten Leben zu finden ist. Das funktioniert am besten, wenn der Hund einfach Hund ist. Zum Lachen ist sowieso meistens, wie die Menschen sich aufführen.