Fröhliche Waunachten

4,95 

Eine Weihnachtsgeschichte mit Hund
Der junge Hund der Nachbarn zeigt einem alten Griesgram, wie schön Weihnachten sein kann.

Softcover, 80 S., mit 9 Zeichnungen.

Kategorie:

Fröhliche WaunachtenZeichnung_Waunachten
Eine Weihnachtsgeschichte mit Hund
von Jörg Schröder

Softcover, 80 S., mit 9 Zeichnungen.
ISBN 978-3-981-08662-1

Vorwort:
Alfons Sauertopf, ein alter Griesgram, der mit Menschen, Tieren und vor allem mit Weihnachten am liebsten überhaupt nichts zu tun haben möchte, bekommt am 22. Dezember einen Pensionsgast: Rapunzel, den jungen Hund seiner Nachbarn. Natürlich misslingen seine Versuche, strenge Verhaltensregeln durchzusetzen. Stattdessen zeigt Rapunzel ihm, wie schön Weihnachten sein kann…

Aus dem Inhalt:
Dumm war nur, dass der Hund munter war und voller Erwartung und Neugier, was der Tag bringen würde. Das vertrug sich nicht mit Sauertopfs stillem Dasitzen und Zeitungslesen.
„Was soll das!“, rief Sauertopf mitten in einem interessanten Artikel über eine Schmiergeldaffäre, den er zwischen all dem Unsinn über leuchtende Kinderaugen und Weihnachtsbäckerei gefunden hatte, und riss seine rechte Hand in die Höhe.
„Nicht an der Hand lecken! Igitt! Fällt dir nichts Besseres ein?“
Angewidert ging er zur Spüle, um seine Hand abzuwaschen. Dabei fiel sein Blick auf die Spülmittelflasche. Jedes Kind wusste, dass Seife furchtbar bitter schmeckt. Was gab es für ein besseres Mittel, dem Hund die Schleckerei abzugewöhnen?
Als Sauertopf sich wieder zurück an den Frühstückstisch setzte, hatte er seine Hand mit Spülmittel eingeschmiert. Er schickte Rapunzel nicht weg, sondern ließ sie herumlaufen, wie sie wollte. Dabei ließ er seine Hand wie zufällig herunterhängen.
Ja, war das denn zu glauben: Da stand klein auf Seite sechs, dass die Sperrung der Kurt-Schumacher-Straße noch einmal bis ins neue Jahr hinein verlängert werden sollte. Was waren da wieder für Stümper am Werk? Es war immer noch das gleiche wie zu seiner Zeit. Die Planer hatten ihr Handwerk offenbar im Sandkasten gelernt.
Rapunzel, die sich vergessen fühlte, brauchte nicht lange, um um Sauertopf herumzulaufen und die andere, nicht so grauenhaft nach Spülmittel riechende Hand zu entdecken. Sauertopf, der einen Augenblick nicht aufgepasst hatte, schrie auf.
„Hund! Sauhund! Jetzt schlägt’s aber dreizehn!“ Die Zeitung fiel ihm auf seinen mit Margarine beschmierten Toast, und in einer Reflexbewegung stieß er seine halbvolle Kaffeetasse um. Es war nicht zu fassen! War er denn hier im Irrenhaus? Wo sonst war es unmöglich, in Ruhe zu frühstücken, ohne dass man zu Schweinereien getrieben wurde?

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